|
Mit einer Verzögerung von einigen Tagen gleich wie nach einer LASIK - Operation
Es gibt eben keinen Vorteil ohne Nachteil und genau hier liegt unsere Aufgabe:
Chancen und Risiken mit Ihnen zu besprechen, sie individuell zu beraten und dann zu behandeln, wenn Sie dies wünschen.
Nachteile der LASEK bestehen in der langsamen Heilung und in den zum Teil deutlichen Schmerzen nach der Operation, die aber mit Schmerzmitteln behandelt werden.
Erfolgs- und Komplikationsrate
Was Erfolgs- und Komplikationsrate anbetrifft sind LASEK und LASIK im Bereich von +1.0 dpt. Bis -10.0 dpt. etwa gleichwertig. Wenn allerdings Komplikationen eintreten, dann sind sie bei der LASIK oft gravierender.
Die meisten Patienten sind vom Ergebnis des refraktiven Eingriffes beeindruckt und zufrieden. Dennoch muss man, wie bei jedem medizinischen Eingriff, mit Risken während und nach der Behandlung rechnen. Somit müssen Sie sich mit den möglichen Grenzen und Risiken eines refraktiven Eingriffes noch vor der Behandlung vertraut machen.
Unter- oder Überkorrekturen
Ein grosser Prozentsatz der Patienten erreicht ein Sehvermögen von 100% ohne eine zusätzliche Korrektur durch eine Brille oder Kontaktlinse. Jedoch kann es sein, dass Sie nach der Behandlung immer noch Kontaktlinsen oder eine Brille benötigen. Dieses gilt vor allen für Tätigkeiten, bei denen Sie auf sehr gutes Sehen angewiesen sind (z.B. Autofahren). Ein sog. Fine- Tuning ist aber dank der neuesten Generation der neuen Laser meist möglich.
Hornhautverkrümmung
Die Ergebnisse bei Patienten mit Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) oder mit sehr hohen Korrekturen sind oft nicht so gut wie bei Patienten mit nur geringer Kurzsichtigkeit. Sie sollten auf jeden Fall Ihr persönlich zu erwartendes Ergebnis mit Ihrem Augenarzt besprechen und auch gegebenenfalls akzeptieren, dass Sie selbst nach der Operation noch eine Brille oder Kontaktlinsen benötigen (refraktiver Linsentausch mit torischen Linsen)
Das Ergebnis muss nicht in jedem Fall stabil sein
Die Sehfähigkeit, welche Sie schon kurze Zeit nach der Operation erreichen können, kann sich mit der Zeit wieder etwas verschlechtern.
Selten verlieren Patienten an Sehvermögen
Die Entstehung von optischen Fehlern, durch den operativen Eingriff, führt bei einigen Patienten zu einer Reduzierung in ihrem Sehvermögen. Diese sogenannten optischen Aberrationen lassen sich nicht mit Brillen oder Kontaktlinsen korrigieren und wirken sich zumeist beim Dämmerungssehen aus.
Einige Patienten entwickeln "trockene Augen"
Als Folge der Operation kann unter Umständen Ihr Auge nicht mehr ausreichend Tränenflüssigkeit bilden um die Hornhaut feucht zu halten. Dieser Zustand ist in den meisten Fällen vorübergehend, kann aber auch permanent auftreten. Ihr Augenarzt kann mittels entsprechender Therapie diesem Symptom effektiv entgegenwirken.
Hinweis: Selbst der am besten geeignetste Patient muss unter der Hand des erfahrensten Chirurgen mit Komplikationen rechnen.
|