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Das neuste Verfahren ist LASEK

Bei der LASEK wird im Gegensatz zur LASIK kein Schnitt in der Hornhaut durchgeführt, sondern nur die oberflächliche Schicht ( das sog. Epithel ) nach Anwendung einer 20%igen Alkohol-Lösung für 20 – 30 Sekunden vorsichtig beiseite geschoben und nach der Excimer Laser Behandlung wieder an Ort und Stelle gebracht. Diese Methode wird erst seit ca. 1 Jahr durchgeführt.

Nach Abwägung aller Risiken der verschiedenen Methoden raten wir bevorzugt zur Durchführung einer LASEK – Operation, da hierbei alle Risiken bezüglich des Hornhautschnittes mit dem Keratom wegfallen. Der Nachteil der LASEK ist die etwas längere Heilungsphase mit unter Umständen längeren Beschwerden.

Die LASEK verbindet die Vorteile der PRK und der LASIK und vermeidet die Nachteile der PRK und der LASIK. Auch wenn diese Behandlung erst seit ca. 1 Jahr durchgeführt wird, so sind die Ergebnisse bis – 6 dpt sehr gut.

Viele theoretische Komplikation Möglichkeiten der LASIK-Methode fallen weg. Die Schmerzen nach der LASEK können stärker sein und die optische Rehabilitierung ist etwas langsamer als bei der LASIK.



LASEK ist eine Alternative für Patienten, deren Hornhaut zu dünn ist.

Für Patienten die Angst vor dem Schnitt wie es bei LASIK gemacht wird haben.

Die LASEK wird ebenfalls zur Korrektur der Myopie, des Astigmatismus und der Hyperopie mittels eines Excimerlasers angewandt. Grundsätzlich nimmt mit dem Umfang der erforderlichen Korrektur die Genauigkeit der LASEK ab und die Komplikationsrate zu. Bei Myopiekorrekturen bis ca. -10 dpt wird normalerweise keinerlei Beeinträchtigung des Sehvermögens beobachtet und in den meisten Fällen ist das Tragen einer Fernbrille nicht mehr erforderlich. Bei Hyperopiekorrekturen ist die Genauigkeit grundsätzlich geringer als bei Myopie.



Bei der LASEK wird die oberste Hornhautschicht  die Schutzschicht - , das Epithel mit verdünntem Alkohol abgelöst und nach der Laserbehandlung wieder auf die Wunde gelegt. In vielen Fällen haftet das Epithel auf der Unterlage, was die Heilung im Vergleich zur "alten" PRK beschleunigt. Die LASEK als moderne Variante der PRK kann somit möglicherweise die postoperativen Beschwerden verringern, LASEK ist sicherer als LASIK, da kein Schnitt gemacht wird.



Dieses alternative Laserverfahren kommt dann zum Einsatz, wenn entweder eine LASIK nicht gewünscht wird oder nicht möglich ist. Nicht möglich z.B. bei einer sehr flachen oder einer zu dünnen Hornhaut. Grundsätzlich gilt ja, dass bei der LASEK oder der LASIK Hornhautgewebe entfernt wird. Das bedeutet auch , dass ein gewisser Teil nämlich mindestens 50% der Gesamtdicke unbehandelt bleiben soll. Einer der vielen Gründe warum die Voruntersuchung so wichtig ist.



Dank der mittlerweile deutlich geringeren Komplikationsrate und der somit gestiegenen Erfolgsrate bieten wir bei den laserchirurgischen Behandlungen (LASEK und LASIK) eine beidseitige Behandlung in einer Sitzung an.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

- deutliche Zeitersparnis für Vor- und Nachuntersuchung für den Patienten

- kein höheres Behandlungsrisiko, denn jedes Auge hat dasselbe Risiko ob es am selben Tag wie das zweite Auge oder an einem anderen Tag behandelt wird.

- Etwas preiswerter als wenn jedes Auge einzeln behandelt wird.



Sehr ähnlich wie bei der LASIK. Vor der Operation erhalten Sie - wenn es angebracht erscheint - eine Beruhigungstablette oder Tropfen. Das zu operierende Auge wird mit Augentropfen betäubt, so dass während der Operation keine Schmerzen entstehen. Um an das Innere der Hornhaut zu gelangen, wird das Epithel mit verdünntem Alkohol abgelöst und zwar so, dass der Verband des Epithels möglichst erhalten bleibt. Nun wird die Hornhaut wird mit dem Excimer-Laser geschliffen. Das gelaserte Gewebe wird während der kurzen Behandlung abgesaugt. Danach wird das zur Seite gelegte Epithel über das gelaserte Areal wieder zurückgeklappt und angedrückt. Der Eingriff wird ambulant durchgeführt und dauert nur ein paar Minuten. Die Laserbehandlung dauert meist weniger als eine Minute, die gesamte Prozedur mit Vorbereitung, Qualitäts- und Endkontrolle ca. 15 Minuten.



Direkt nach der Operation werden die Augen nochmals untersucht und Ihr Auge wird mit einem Verband oder einer Verbandslinse abgedeckt. Nach 3-4 Tagen machen Sie die Nachoperations-Kontaktlinse selber aus Ihrem Auge. Sie erhalten Augentropfen, die Sie während der ersten Woche regelmäßig tropfen müssen.

In den ersten Stunden nach der Operation tränt Ihr Auge und das Sehen ist verschwommen. Es wird auch häufiger ein Fremdkörpergefühl beschrieben. Nach der LASEK sind starke Schmerzen selten aber möglich. Sie bekommen Schmerzmittel von uns die Sie bei eventuellen Schmerzen einnehmen.

Antientzündliche und Befeuchtungstropfen sind für die ersten Tage bis Wochen nötig, für die ersten Nächte empfiehlt sich ein Augenschutz oder Verband bis die erste Heilphase abgeschlossen ist.

Zur Nachbehandlung erhalten von uns spezielle Augentropfen .

Schmerzen sind in den ersten drei bis fünf Tagen nach der Behandlung nicht ungewöhnlich, vor allem dann, wenn das Epithel nur langsam nachwächst.



Mit einer Verzögerung von einigen Tagen gleich wie nach einer LASIK - Operation

Es gibt eben keinen Vorteil ohne Nachteil und genau hier liegt unsere Aufgabe:

Chancen und Risiken mit Ihnen zu besprechen, sie individuell zu beraten und dann zu behandeln, wenn Sie dies wünschen.

Nachteile der LASEK bestehen in der langsamen Heilung und in den zum Teil deutlichen Schmerzen nach der Operation, die aber mit Schmerzmitteln behandelt werden.

Erfolgs- und Komplikationsrate

Was Erfolgs- und Komplikationsrate anbetrifft sind LASEK und LASIK im Bereich von +1.0 dpt. Bis -10.0 dpt. etwa gleichwertig. Wenn allerdings Komplikationen eintreten, dann sind sie bei der LASIK oft gravierender.

Die meisten Patienten sind vom Ergebnis des refraktiven Eingriffes beeindruckt und zufrieden. Dennoch muss man, wie bei jedem medizinischen Eingriff, mit Risken während und nach der Behandlung rechnen. Somit müssen Sie sich mit den möglichen Grenzen und Risiken eines refraktiven Eingriffes noch vor der Behandlung vertraut machen.

Unter- oder Überkorrekturen

Ein grosser Prozentsatz der Patienten erreicht ein Sehvermögen von 100% ohne eine zusätzliche Korrektur durch eine Brille oder Kontaktlinse. Jedoch kann es sein, dass Sie nach der Behandlung immer noch Kontaktlinsen oder eine Brille benötigen. Dieses gilt vor allen für Tätigkeiten, bei denen Sie auf sehr gutes Sehen angewiesen sind (z.B. Autofahren). Ein sog. Fine- Tuning ist aber dank der neuesten Generation der neuen Laser meist möglich.

Hornhautverkrümmung

Die Ergebnisse bei Patienten mit Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) oder mit sehr hohen Korrekturen sind oft nicht so gut wie bei Patienten mit nur geringer Kurzsichtigkeit. Sie sollten auf jeden Fall Ihr persönlich zu erwartendes Ergebnis mit Ihrem Augenarzt besprechen und auch gegebenenfalls akzeptieren, dass Sie selbst nach der Operation noch eine Brille oder Kontaktlinsen benötigen (refraktiver Linsentausch mit torischen Linsen)

Das Ergebnis muss nicht in jedem Fall stabil sein

Die Sehfähigkeit, welche Sie schon kurze Zeit nach der Operation erreichen können, kann sich mit der Zeit wieder etwas verschlechtern.

Selten verlieren Patienten an Sehvermögen

Die Entstehung von optischen Fehlern, durch den operativen Eingriff, führt bei einigen Patienten zu einer Reduzierung in ihrem Sehvermögen. Diese sogenannten optischen Aberrationen lassen sich nicht mit Brillen oder Kontaktlinsen korrigieren und wirken sich zumeist beim Dämmerungssehen aus.

Einige Patienten entwickeln "trockene Augen"

Als Folge der Operation kann unter Umständen Ihr Auge nicht mehr ausreichend Tränenflüssigkeit bilden um die Hornhaut feucht zu halten. Dieser Zustand ist in den meisten Fällen vorübergehend, kann aber auch permanent auftreten. Ihr Augenarzt kann mittels entsprechender Therapie diesem Symptom effektiv entgegenwirken.

Hinweis: Selbst der am besten geeignetste Patient muss unter der Hand des erfahrensten Chirurgen mit Komplikationen rechnen.



Einige Komplikationen, wie Entzündungen oder Infektionen am Auge können ebenso zu temporären oder bleibenden Sehbeeinträchtigungen führen.

Hinweis: Unter der Behandlung eines erfahren Arztes ist, selbst beim Eintreten von Komplikationen, mit einem zufriedenstellenden Ergebnis zu rechnen. Es gilt jedoch in jedem Fall, dass Sie den Anweisungen des Arztes Folge leisten.



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